Fotos von André Lützen, Bernd Euler, Fritz Peyer, Marily Stroux, Ulrich Gehner, Christine Plößer & Bettina Fickel, Thomas Henning, Milan Horacek, Jennifer Kauka, Alf Trojan, Lars Kohn, Alexander Rufenach, Olaf Pinske, Klaus Frahm, Jonn Rübcke und Henning Scholz.

Weitere Materialien aus der Geschichtswerkstatt Barmbek, Stiftung Historische Museen Hamburg (Altonaer Museum sowie dem Museum der Arbeit) dem Stadtteilarchiv Ottensen e.V. / Geschichtswerkstatt für Altona, St. Pauli Archiv e.V., Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer sowie eigenen Aufnahmen der damaligen Protagonisten der Szene.


DIE AUTOR*INNEN

Dr. Sylvia Necker promovierte 2010 an der Universität Hamburg über das Architekturbüro von Konstanty Gutschow. Seither forscht und lehrt sie im Bereich der Architektur- und Zeitgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus, Stadtforschung, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Jüdische Geschichte. Als Klangwerkerin realisiert sie Soundscapes, Hörstücke und Kompositionen für Museums- und Theaterräume. Zuletzt war sie als Research Fellow im Verbundprojekt Photography as Political Practice in National Socialism an der Universität Nottingham tätig. Seit August 2019 leitet sie das LWL-Preußenmuseum Minden und das LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica.

Dr. Carsten Heinze ist als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Sozialökonomie mit dem Schwerpunkt Soziologie an der Universität Hamburg beschäftigt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kultur-, Medien- und Filmsoziologie, darin insbesondere der Bereich des dokumentarischen Films sowie Jugend- und Musikkulturen. Er ist Mitorganisator des Arbeitskreises Filmsoziologie in der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

KP Flügel beschäftigt sich seit den 8oer Jahren journalistisch mit ehemals alternativen Kulturansätzen von Punk über Situationismus bis Street-Art – zuerst für die Göttinger Stadtillustrierte, die taz und den NDR – heute für Radio FSK Hamburg und den Wahrschauer. Er ist Mitherausgeber der Bücher Bomb it, Miss.Tic und Free OZ – Street Art zwischen Revolte, Repression und Kommerz im Verlag Assoziation A. Außerdem unterrichtet er Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem an Kunstschulen und organisiert kulturelle Events wie Lesungen und Konzerte.

Dennis Kraus war ab 1990 Graffiti-Writer. Er war Mitherausgeber des Graffiti-Magazins Auf den Rädern aus Stahl. Als DJ war er an der Entstehung der 1994 erschienenen Compilation Hamburg Hardcore beteiligt, Anfang der 2000er Jahre produzierte er Songs für Rapper wie Nico Suave und Mr. Schnabel. 1999 wurde er Redakteur beim Hip-Hop-Magazin Backspin, dessen Redaktion er von 2001 bis 2009 als Chefredakteur vorstand. Von 2010 bis 2016 war er Chef vom Dienst des wiederauferstandenen Backspin-Magazins.

Christian Luda hat Medien- und Informationswesen studiert und arbeitet seit 2011 als Redakteur in Berlin. Gemeinsam mit dem Graffiti-Writer Trica veranstaltete er ab Ende der 1990er Jahre Hip-Hop-Partys in seiner Heimatstadt Lüneburg. Seit 2006 ist er als freier Autor für das Backspin Magazin tätig. Im Rahmen der Backspin-Reihe Back In The Days hat er diverse Portraits über Hip-Hop-Künstler der 1980er und 1990er Jahre geschrieben.

Mathias Becker hat Sozialwissenschaften in Düsseldorf und Berlin studiert und die Reportageschule Reutlingen absolviert. Er ist als Autor und Redakteur tätig. Seit 2021 ist er Lehrbeauftragter am Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Kathleen Göttsche & Lars Klingenberg erforschen seit 2016 gemeinsam den Werkkomplex des Hamburger Künstlers Walter Josef Fischer alias OZ (1950-2014).
Kathleen Göttsche studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg, Interior Design in Wrocław, Polen sowie Kultur und Management in Görlitz. In ihrer Masterarbeit Nothing to lose? Kunst und Öffentlichkeit – lokal, global. A posthumous tribute to Walter Josef Fischer alias OZ (2019) hat sie zur Allgegenwart des Phänomens OZ geforscht.
Lars Klingenberg, geboren in Aachen, arbeitet seit den 2000er Jahren fotografisch und publizistisch über Walter Josef Fischer. 2009 erschien in Zusammenarbeit mit der Vicious Galerie in Hamburg der erste Bildband über OZ Es Lebe der Sprühling. 2015 kuratierte er die posthume Ausstellungsbeteiligung des Künstlers Fuck the Norm anlässlich des Graffiti- und Street-Art-Festivals in der Bundeskunsthalle Bonn.

Rik Reinking ist Kunstsammler, Kunsthändler und Kurator. Er wurde von der Initiative der Bundesregierung Deutschland – Land der Ideen, zu Deutschlands 100 Köpfen von morgen, ausgezeichnet, „als Sammler mit einem außergewöhnlichen Blick für Qualität, der eine der spannendsten Sammlungen junger zeitgenössischer Kunst in Europa besitzt“. 2018 gründete er die WAI Foundation und das WAI Art Institute in Wentorf bei Hamburg.


REDAKTIONELLE MITARBEIT

Sanja Ewald interessierte sich schon während des Studiums der Kulturanthropologie, Kunstgeschichte und Neueren Deutschen Literatur für subversive Kunstpraktiken und promoviert mittlerweile zu Graffitis als ephemere Inschriften im urbanen Raum.

GRAFISCHE UMSETZUNG

Tim Siemokat alias „OhmOne“ ist seit 1990 aktiver Graffiti-Writer in der Hamburger Graffiti-Szene und arbeitet heute als selbständiger Grafiker und Designer.


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